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Ein Interview mit Alexander Ditzel & Brian Ruhe (Founder von TripLegend)

Hier wollen wir die VIR Online Innovationstage 2022 noch einmal Revue passieren lassen.

Das Thema Nachhaltigkeit rückt zunehmend in den globalen Fokus und entwickelt sich auch in der Touristik zu einem wichtigen Faktor bei der Unternehmensentwicklung. Antworten, welche Möglichkeiten es bei der Integration nachhaltigen Tourismus gibt, liefert das Start-up sailwithus im Interview.

Die Infektionszahlen explodieren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Reiseverkehr ist stark eingeschränkt, von Normalität keine Spur. Auch im dritten Coronajahr ist die Tourismusbranche massiv durch die Pandemie betroffen. Ein akutes Problem: Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Diese ist auf maximal 24 Monate begrenzt. Viele Betriebe fürchten, Mitarbeitende entlassen zu müssen, wenn diese Begrenzung nicht angepasst wird. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, erneuert seine Forderung, die Arbeitsplätze in der fortdauernden Krise durch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu erhalten.

„Es muss umgehend gehandelt werden, um kurz-, mittel- und langfristig die dringend benötigte Fachkräfteunterstützung im Bereich der Touristik sicherzustellen“: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) identifiziert in einem Positionspapier konkrete Maßnahmen, mit dem die neue Bundesregierung dem akuten Fachkräftemangel in der Touristik wirkungsvoll politisch entgegenwirken, die Ausbildungslandschaft der Touristik sinnvoll weiterentwickeln und die Branche für die Zukunft stärken kann.

Die neuen bundesweiten Corona-Regeln seien sinnvoll, hätten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie. Darauf weist das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hin. Die Politik müsse sich ihrer Verantwortung für die über drei Millionen direkt in der Touristik Beschäftigten in Deutschland bewusst sein – in der die zweiten und dritten Wertschöpfungsketten noch nicht berücksichtigt seien. Auch die Partnerinnen und Partner in den ausländischen Destinationen würden die Folgen der jüngsten Beschlüsse erneut unmittelbar spüren

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), ein Zusammenschluss von 28 touristischen Branchenverbänden, sieht die Politik gefordert, den Tourismus bei seiner Rückkehr zu alter Stärke nach der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen. In einem Positionspapier stellt das Bündnis die wichtigsten Punkte für dieses Comeback und eine erfolgreiche Zukunft der wirtschaftlich bedeutenden Branche vor. Das ATV appelliert an die Parteien, diese Punkte in den Koalitionsgesprächen mit auf die Tagesordnung zu setzen.

Der VIR veranstaltet einen regelmäßigen, monatlichen Call über alle VIR-Cluster hinaus, der jeweils unter verschiedenen Themenschwerpunkten steht. Beim letzten clusterübergreifenden Call war Anna Alex vom Start-up Planetly mit dabei und informierte über die Vorteile eines erfolgreichen Co2-Managements und die Arbeit von Planetly. Das Start-up hilft Unternehmen per Software ihre Emissionen zu verstehen, zu reduzieren und auszugleichen, um sie so in eine klimaneutrale Zukunft zu führen.

Vision für einen Tourismus von morgen macht das Rennen: Unter dem Titel „Mutmacher“ hatte der Travel Industry Club (TIC) Menschen und Unternehmen der Reise-Industrie aufgerufen, ihre Initiativen für einen seiner begehrten Awards einzureichen. In der Kategorie Thought Leader konnte sich nun das Manifest impulse4travel, eine viel beachtete Initiative von Realizing Progress und VIR durchsetzen. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen der Travel Industry Awards am gestrigen Montagabend in Frankfurt.

Ein Interview mit Karin Gruber-Steffner von Schau aufs Land