Was macht eigentlich ...

… das Travel Start-up Atosto?

Ein Interview mit Christina Stungurė (Gründerin von Atosto)

Christina Stungurė, Gründerin von Atosto

Könnt Ihr Atosto kurz in einem Satz beschreiben?

Atosto ist ein Online Portal für Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche, auf dem Eltern und Kinder die Angebote von Veranstaltern vergleichen und ein passendes Ferienlager unkompliziert finden und online buchen können.

Seit wann gibt es Atosto und was ist Eure Zielgruppe?

Ich habe Atosto 2018 gegründet. Die Zielgruppe sind in erster Linie die Eltern von 7 bis 15-Jährigen, die ein Ferienlager für ihr Kind suchen. Da zum Teil aber auch die Jugendlichen selbst suchen, gehören auch sie zu unserer Zielgruppe.

Was zeichnet Atosto Eurer Meinung nach aus/Was hebt Euch vom Wettbewerb ab?

Atosto zeichnet sich durch die große Auswahl, Usability und Transparenz aus. Eltern finden über 200 Feriencamps von ca. 20 Veranstaltern, aktuell hauptsächlich in NRW. Das Portal ist sehr übersichtlich und auf jedem Gerät einfach zu bedienen. Und Transparenz bedeutet für Eltern, dass sie genau wissen, wer der ausführende Veranstalter ist. Für Veranstalter heißt es, dass sie ihre Marke auf Atosto positionieren können.

Was hat Euch auf die Idee gebracht Atosto zu gründen?

In meinem persönlichen Umfeld sind viele Lehrerinnen, die berichtet haben, dass es jedes Jahrs auf’s Neue schwierig für Eltern ist, ihre Kinder über die gesamten Ferien zu beschäftigen und betreut zu wissen. Ich selbst komme aus dem Online Marketing und habe zuvor bei einer erfolgreichen Mode Plattform gearbeitet. Daher war mir das Modell von Online Portalen bereits vertraut.

So ist die Idee entstanden, dieses Wissen zu nutzen, um Eltern die Suche zu erleichtern. Die Marktrecherche hat zudem schnell gezeigt, dass die Kinder- und Jugendreisebranche noch am Anfang der Digitalisierung steht. Und ein Portal wie Atosto großen Mehrwert für Eltern und Veranstalter bieten kann.

Was war der beste Ratschlag, den Ihr fürs Gründen bekommen habt?

Möglichst früh mit den Kunden zu sprechen. Im Fall von Atosto sind das Eltern und Veranstalter.

Was war Euer größtes Erfolgserlebnis und was die größte Herausforderung?

Die erste Buchung gehört bisher zu den größten Erfolgserlebnissen. Die hat gezeigt: Es funktioniert. Die größte Herausforderung war und ist es, bei den Eltern bekannt zu werden.

Wie verdient Ihr Geld?

Atosto erhält eine Provision des Reisepreises für vermittelte Reiseteilnehmer.

Bei welchem deutschen Start-up würdet Ihr gerne einmal Mäuschen spielen?

Ich würde gerne bei BookingKit einmal hinter die Kulissen schauen, da ich es spannend finde, dass sie es schaffen, die heterogene Anbieterstruktur mit einer Software zu bedienen.

Was plant Ihr für die nächsten Monate?

Für die nächsten Monate ist geplant, das Angebot von Atosto deutschlandweit auszubauen.

Kontaktdaten

Atosto

Ahornweg 7

47877 Willich

Christina Stungurė
Gründerin

info@atosto.de

www.atosto.de

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