Was macht eigentlich ...

…das Travel Start-up Code2order?

Könnt Ihr die Geschäftsidee von Eurem Start-up kurz beschreiben?

CODE2ORDER ist eine Service- und Marketingplattform für Hotels und deren Gäste. Hierüber können die Hotels den Gästen sämtliche Services (z.B. Roomservice) und Informationen (z.B. Gästemappe, Points of Interest etc.) vor, während und nach dem Aufenthalt bereitstellen – ohne App und ohne zusätzliche Hardware.

Seit wann gibt es Code2Order und wer steht hinter dem Namen?

Das Gründerteam von Code2Order

Das Gründerteam von Code2Order

Das Unternehmen in der aktuellen Form haben wir im Juli 2015 in Esslingen gegründet. Man könnte auch von einer Art „Garagengründung“ sprechen. Anfang diesen Monats haben wir unseren Unternehmenssitz nach Stuttgart verlegt. Unser Gründertrio besteht aus Patrick Luik (CEO), Fabian Hieber (CTO) und Alexander Haußmann (COO).

Bei welcher Gelegenheit kam die Unternehmensidee?

Die Ursprungsidee – eine Lösung für die Gastronomie – kam uns in einem Biergarten. Einige Zeit darauf haben wir erkannt, dass sich unser webbasierter Ansatz auch auf weitere Branchen übertragen lässt. So entstand CODE2ORDER für Hotels.

code2order iPhoneWas zeichnet Code2Order Eurer Meinung nach aus?

Grundsätzlich unterscheiden wir uns darin, dass wir gezielt auf eine sogenannte Web-App Lösung, die ohne zusätzliche Hardware auskommt, setzen. Das heißt unsere Lösung funktioniert mit jedem internetfähigen Endgerät (Smartphone, Tablet-PC, Notebook, PC, SmartTV). Wir sind der Überzeugung, dass die Hürden sich eine App herunterladen, sich zu registrieren, einzuloggen und diverse Ortungsdienste freigeben zu müssen, definitiv zu hoch sind und die Gäste ebenso auch lieber ihre eigenen Geräte nutzen möchte. Darüber hinaus integrieren wir Drittanbieter wie TripAdvisor, TrustYou, Hotelshop.one etc.

ipad_breakfastWer ist die Zielgruppe und wie verdient ihr Geld?

In erster Linie richten wir uns an Hotels, die ihren Service digitaler, effizienter, nachhaltiger und ohne hohe Hürden den Gästen bereitstellen wollen. Dabei ist es egal, ob ein Hotel über 30 Zimmer oder 10.000+ Zimmer (beispielsweise eine Hotelgruppe) verfügt. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Grundsätzlich verdienen wir je Zimmer und Monat in Abhängigkeit der Features/Pakete und Services Geld. Wichtig ist uns, dass die Hotels individuell ihre Lösung zusammenstellen können, denn jedes Hotel ist und denkt anders.

Was war bisher Euer größtes Erfolgserlebnis und gibt es bereits erste Branchenpartner?

Wir tun uns immer sehr schwer, etwas besonders hervorzuheben. Wir freuen uns beispielsweise über jedes Hotel, welches sich für unsere Lösung und den Schritt in das digitale Zeitalter entscheidet. Aber ja, das erste Hotel als Kunden gewonnen zu haben, war mit Sicherheit ein großartiger Moment. Aktuell arbeiten wir beispielsweise mit einem weiteren Startup aus Stuttgart, Hotelshop.one, aber auch etablierten Unternehmen wie TrustYou oder Macnetix zusammen.

Was ist der aktuelle Stand der Dinge und was plant ihr für die nächsten Monate?

Aktuell verfügen wir über rund 25 Features in mehreren Paketen, aus denen sich das Hotel die für sich ideale Kombination ermitteln kann. Zu unseren Kunden zählen bereits namenhafte Hotels, wie beispielsweise das Mövenpick Hotel und Best Western. Aber auch eine Vielzahl an kleineren Hotels. Zudem läuft aktuell die Gründung unserer Aktiengesellschaft. Für die nächsten Monate arbeiten wir an einigen Kooperationen, die einen erheblichen Mehrwert für die Hotels bieten werden. Dazu kommt, dass wir mindestens zwei größere Hotelketten/-gruppen mit unserer Lösung in naher Zukunft ausgestattet haben wollen.

Was würdet Ihr Euch als Travel Start-up von den „Etablierten“ der Branche wünschen?

Wir würden uns wünschen, dass sich beispielsweise die Klassifizierungsrichtlinien mehr an dem digitalen Wandel ausrichten würden. Ein Trend der unseren Wunsch mit Sicherheit bestärkt, ist jener, weg von einer Sterne-Klassifizierung zu gehen und hin zur Etablierung einer Marke.

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