Betroffene Unternehmen der Tourismusindustrie machen einmal mehr auf ihre akute wirtschaftliche Situation aufgrund der Reiseeinschränkungen und -warnungen infolge der Corona-Epidemie und die bis dato fehlenden Hilfsmaßnahmen für die Branche aufmerksam.

Die Reisebranche sendet SOS: VIR, BTW, Dehoga, DRV, DTV, IHA und RDA wollen im Rahmen eines Tourismusgipfels unter Leitung der Bundeskanzlerin einen Rettungsfonds mit schnellen, direkten Finanzhilfen erreichen.

„Die Politik dreht sich seit Wochen im Kreis und setzt damit Millionen von Arbeitsplätzen in der für die Wirtschaft immens wichtigen Tourismusbranche aufs Spiel“: Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), fordert finale Entscheidungen zur Rettung der Touristik.

In unserer Gesprächsrunde „Jetzt oder nie: Rettet die Tourismusbranche!“ wollen wir die Tragweite der Krise und die Schicksale aller Branchenbereiche aufzeigen.

Wir beteiligen uns intensiv an die Branche betreffenden politischen Entscheidungen und tragen konstruktiv zum Dialog bei.

Wir begrüßen den vorgebrachten Gesetzesentwurf der Bundesregierung, möchten jedoch noch einmal ausdrücklich auf bestehende Lücken hinweisen. Die momentane Form des Gesetzesentwurf sperrt weite Teile der Branche von der Lösung aus.

Der Mittelabfluss bringt die Unternehmen in der Reisebranche unverschuldet und unvorhersehbar in akute Liquiditätsschwierigkeiten, die selbst gesunde Unternehmen bedrohen. Die Tourismusbranche kann nicht länger warten. Es braucht eine Sofortlösung für die akuten Probleme.

Zügige Reaktion auf die bundesweite Kritik an der KfW-Schnellkreditvergabe: Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), die führende Vereinigung der Digital-Touristik, begrüßt den Beschluss der Bundesregierung, umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand einzuführen.

Richtiger Schritt mit Ausbau-Potenzial: Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) begrüßt die Einigung des sogenannten Corona-Kabinetts zur Ausgabe von Gutscheinen für nicht erbrachte Reiseleistungen. Gleichzeitig mahnt die führende Vereinigung der Digital-Touristik jedoch an, dass die Regelung weite Teile der Branche in ihrer momentanen Form von der Lösung aussperrt.

Um eine Insolvenzwelle in der Reisebranche zu verhindern, ist für den VIR die Einrichtung eines Notfonds dringend notwendig. „Er muss von der Bundesregierung umgehend aufgesetzt werden“, fordert Michael Buller, Vorstand des digitalen Interessenverbands.