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Mit frischem Wind nach vorne: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hat sich auf einer Klausurtagung in Berlin mit den für die Branche schwierigen vergangenen zwei Jahren der Pandemie beschäftigt und Bilanz gezogen. Die Teilnehmer*innen von den angeschlossenen 28 Verbänden haben sich auf der Tagung intensiv mit der zukünftigen Aufstellung und Ausrichtung des Bündnisses im deutschen Tourismus beschäftigt und über die Ziele, Maßnahmen und Strategien gesprochen. Alles stand unter der Überschrift: „Wie geht es weiter?“

Dreifache Ehre durch höchste Bundesstelle: Mit Anke Budde, Christian Günther und Michael Buller wurden gleich drei Branchen-Vertreter*innen in den Beirat für Fragen des Tourismus berufen, die dem Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) angehören. Das Gremium berät in der 20. Legislatur-Periode das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das seit der vergangenen Bundestagswahl unter der Leitung von Minister Dr. Robert Habeck steht. Vorsitzende des neuen Beirats ist Claudia Müller (MdB), Koordinatorin der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus.

Drängende Gegenwartsthemen wie Krisenbewältigung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und nicht zuletzt der eklatante Fachkräftemangel dulden keinen Aufschub: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, fordert deshalb von der Politik dringlichst die Einführung der im Koalitionsvertrag angekündigten Dialogplattform für die Tourismusindustrie.

Voller Optimismus den Blick nach vorne richten: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) erwartet ein starkes Reisejahr 2022. Aktuelle Buchungszahlen in nahezu sämtlichen Reise-Segmenten sind den Branchenvertreter*innen zufolge sehr vielversprechend. Wichtig sei nun die schnelle Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten nationalen Plattform für Tourismus, um die vielen Herausforderungen der Touristik anzupacken.

Die Infektionszahlen explodieren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Reiseverkehr ist stark eingeschränkt, von Normalität keine Spur. Auch im dritten Coronajahr ist die Tourismusbranche massiv durch die Pandemie betroffen. Ein akutes Problem: Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Diese ist auf maximal 24 Monate begrenzt. Viele Betriebe fürchten, Mitarbeitende entlassen zu müssen, wenn diese Begrenzung nicht angepasst wird. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, erneuert seine Forderung, die Arbeitsplätze in der fortdauernden Krise durch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu erhalten.

„Es muss umgehend gehandelt werden, um kurz-, mittel- und langfristig die dringend benötigte Fachkräfteunterstützung im Bereich der Touristik sicherzustellen“: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) identifiziert in einem Positionspapier konkrete Maßnahmen, mit dem die neue Bundesregierung dem akuten Fachkräftemangel in der Touristik wirkungsvoll politisch entgegenwirken, die Ausbildungslandschaft der Touristik sinnvoll weiterentwickeln und die Branche für die Zukunft stärken kann.

Die neuen bundesweiten Corona-Regeln seien sinnvoll, hätten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie. Darauf weist das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hin. Die Politik müsse sich ihrer Verantwortung für die über drei Millionen direkt in der Touristik Beschäftigten in Deutschland bewusst sein – in der die zweiten und dritten Wertschöpfungsketten noch nicht berücksichtigt seien. Auch die Partnerinnen und Partner in den ausländischen Destinationen würden die Folgen der jüngsten Beschlüsse erneut unmittelbar spüren

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), ein Zusammenschluss von 28 touristischen Branchenverbänden, sieht die Politik gefordert, den Tourismus bei seiner Rückkehr zu alter Stärke nach der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen. In einem Positionspapier stellt das Bündnis die wichtigsten Punkte für dieses Comeback und eine erfolgreiche Zukunft der wirtschaftlich bedeutenden Branche vor. Das ATV appelliert an die Parteien, diese Punkte in den Koalitionsgesprächen mit auf die Tagesordnung zu setzen.

„Es wäre ein verheerender Fehler, die staatliche Unterstützung auf den letzten Metern zu verwehren“: In einem offenen Brief an Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sowie an Bundesfinanzminister Olaf Scholz appelliert das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), die staatlichen Überbrückungshilfen mindestens bis zum Jahresende 2021 zu verlängern.

Über 60 Verbände, Vereine, Veranstalter und Anbieter von Unterkünften setzen sich für die baldige Wiederaufnahme von Klassenfahrten auf Basis erprobter Hygiene- und Testkonzepte ein. Als „Bündnis Schul- und Klassenfahrten“ bieten sie auf https://klassenfahrtabersicher.de umfangreiche Informationen sowie Aufklärung an und wollen dadurch Eltern, Lehrer, Politiker und Schüler motivieren, jetzt mit der Planung der nächsten Klassenfahrt zu beginnen. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt begrüßt und unterstützt die Aktion.