Die Infektionszahlen explodieren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Reiseverkehr ist stark eingeschränkt, von Normalität keine Spur. Auch im dritten Coronajahr ist die Tourismusbranche massiv durch die Pandemie betroffen. Ein akutes Problem: Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Diese ist auf maximal 24 Monate begrenzt. Viele Betriebe fürchten, Mitarbeitende entlassen zu müssen, wenn diese Begrenzung nicht angepasst wird. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, erneuert seine Forderung, die Arbeitsplätze in der fortdauernden Krise durch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu erhalten.

Die Deutschen haben ihre Vorfreude auf einen erholsamen Sommerurlaub in den schönsten und populärsten Destinationen trotz der Pandemie nicht verloren. Die Buchungszahlen deuten auf eine erfolgreiche Saison hin, daher rät der VIR zu frühem Buchen, um sich bei der erwarteten starken Nachfrage auch in diesem Coronajahr den Urlaub zu den besten Bedingungen frühzeitig zu sichern.

„Es muss umgehend gehandelt werden, um kurz-, mittel- und langfristig die dringend benötigte Fachkräfteunterstützung im Bereich der Touristik sicherzustellen“: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) identifiziert in einem Positionspapier konkrete Maßnahmen, mit dem die neue Bundesregierung dem akuten Fachkräftemangel in der Touristik wirkungsvoll politisch entgegenwirken, die Ausbildungslandschaft der Touristik sinnvoll weiterentwickeln und die Branche für die Zukunft stärken kann.

Ein guter Schritt für die Verbraucher: Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) zeigt sich in der Entscheidung, mit der söp (Schlichtungsstelle für den Personenverkehr e.V.) zusammenzuarbeiten, bestätigt und freut sich über eine erfolgreiche zweijährige Pilotphase für einen starken und vertrauensvollen Verbraucherschutz.

Es war ein Herzschlagfinale: Mit knappem Vorsprung setzte sich die Buchungsplattform DynAmaze in der virtuell durchgeführten Endrunde der „Travel Start-up Nights“ durch und wurde zum „Travel Start-up 2021“ gekürt. Acht Finalisten, die die diesjährigen Ausscheidungsrunden der „Start-up Nights“ für sich entscheiden konnten, wetteiferten nicht nur um den Titel, sondern auch um ein stattliches Preispaket im Wert von rund 60.000 Euro.

Die neuen bundesweiten Corona-Regeln seien sinnvoll, hätten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie. Darauf weist das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hin. Die Politik müsse sich ihrer Verantwortung für die über drei Millionen direkt in der Touristik Beschäftigten in Deutschland bewusst sein – in der die zweiten und dritten Wertschöpfungsketten noch nicht berücksichtigt seien. Auch die Partnerinnen und Partner in den ausländischen Destinationen würden die Folgen der jüngsten Beschlüsse erneut unmittelbar spüren

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause, in denen Präsenz-Veranstaltungen kaum möglich waren, legt der VIR seinen Haupt-Branchenevent wieder auf: Die Online Innovationstage finden im kommenden Jahr am 1. und 2. Juni 2022 im Marshall-Haus der Messe Berlin unter dem Leitthema „Future of Travel“ statt.

Entscheidungsfindung in ganz großer Runde: Mit dem Beschluss des Travel Industry Club e.V. (TIC) und des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), das diesjährige Finale ihres Start-up Night Wettbewerbs rein virtuell stattfinden zu lassen, erweitert sich der Teilnehmerkreis, der den Gewinner kürt. Neben der rund 60-köpfigen Jury kann jeder interessierte Branchenvertreter die Veranstaltung am Dienstag, den 7. Dezember 2021, von 17 bis 22 Uhr online über ZOOM verfolgen und über die acht Finalisten abstimmen. Am Ende wird das Jury-Urteil 80 Prozent Gewichtung haben, die übrigen Zuschauer-Stimmen werden mit 20 Prozent berücksichtigt.

Nach dem Ende der Sondierungsgespräche von SPD, Grüne und FDP und vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen nennt der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) seine Forderungen aus dem Positionspapier des Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) an die neue Bundesregierung. In einigen Punkten ist die Diskrepanz zwischen den Sondierungsergebnissen und den Forderungen des VIR nur gering.

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), ein Zusammenschluss von 28 touristischen Branchenverbänden, sieht die Politik gefordert, den Tourismus bei seiner Rückkehr zu alter Stärke nach der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen. In einem Positionspapier stellt das Bündnis die wichtigsten Punkte für dieses Comeback und eine erfolgreiche Zukunft der wirtschaftlich bedeutenden Branche vor. Das ATV appelliert an die Parteien, diese Punkte in den Koalitionsgesprächen mit auf die Tagesordnung zu setzen.