Wie lauten die Urlaubspläne der Deutschen im aktuellen Jahr und welche Erwartungen haben sie an die Reisebranche? Diesen Fragen ging der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), der Interessensverband der digitalen Reiseindustrie, im Rahmen von zwei Studien nach. Die Ergebnisse stehen am Montag, den 7. März 2022, ab 10.30 Uhr mit den „VIR Daten + Fakten zum Online-Reisemarkt 2022“ auf der Website www.v-i-r.de zum Download bereit. Auch eine Kurzversion mit den wichtigsten Erkenntnissen der beiden Studien ist dann online abrufbar.

Der VIR sagt aufgrund der Kriegsgeschehnisse in der Ukraine seine für kommenden Montag geplante Pressekonferenz zu aktuellen Reise-Studien ab.

#TOURISTIKHILFT – Eine Initiative deutscher Verbände im Tourismus zur Unterstützung der Menschen, die jetzt Hilfe suchen und an der sich auch der VIR beteiligt.

Stellungnahme von Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), zum Kriegsbeginn in der Ukraine. „Ich bin persönlich entsetzt, dass in der heutigen Zeit immer noch Waffen Worte schlagen.“

Es kann gebucht werden: Der VIR hat den Ticketkauf für die Online Innovationstage (OIT) 2022 am 1. und 2. Juni im Berliner Marshall-Haus freigeschaltet. Der renommierte Branchen-Event steht unter dem Leitthema „Zurück zur Zukunft“ und findet im Rahmen eines umfassenden Hygienekonzepts wieder auf dem Gelände der Messe Berlin statt, die auch zu den Kooperationspartnern zählt.

Voller Optimismus den Blick nach vorne richten: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) erwartet ein starkes Reisejahr 2022. Aktuelle Buchungszahlen in nahezu sämtlichen Reise-Segmenten sind den Branchenvertreter*innen zufolge sehr vielversprechend. Wichtig sei nun die schnelle Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten nationalen Plattform für Tourismus, um die vielen Herausforderungen der Touristik anzupacken.

Auf der digitalen VIR Pressekonferenz am 7. März 2022 präsentieren wir Ihnen die neuesten Kennzahlen zum digitalen Reisemarkt.

Die Infektionszahlen explodieren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Reiseverkehr ist stark eingeschränkt, von Normalität keine Spur. Auch im dritten Coronajahr ist die Tourismusbranche massiv durch die Pandemie betroffen. Ein akutes Problem: Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Diese ist auf maximal 24 Monate begrenzt. Viele Betriebe fürchten, Mitarbeitende entlassen zu müssen, wenn diese Begrenzung nicht angepasst wird. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, erneuert seine Forderung, die Arbeitsplätze in der fortdauernden Krise durch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu erhalten.

Die Deutschen haben ihre Vorfreude auf einen erholsamen Sommerurlaub in den schönsten und populärsten Destinationen trotz der Pandemie nicht verloren. Die Buchungszahlen deuten auf eine erfolgreiche Saison hin, daher rät der VIR zu frühem Buchen, um sich bei der erwarteten starken Nachfrage auch in diesem Coronajahr den Urlaub zu den besten Bedingungen frühzeitig zu sichern.

„Es muss umgehend gehandelt werden, um kurz-, mittel- und langfristig die dringend benötigte Fachkräfteunterstützung im Bereich der Touristik sicherzustellen“: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) identifiziert in einem Positionspapier konkrete Maßnahmen, mit dem die neue Bundesregierung dem akuten Fachkräftemangel in der Touristik wirkungsvoll politisch entgegenwirken, die Ausbildungslandschaft der Touristik sinnvoll weiterentwickeln und die Branche für die Zukunft stärken kann.