Die neuen bundesweiten Corona-Regeln seien sinnvoll, hätten allerdings gravierende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie. Darauf weist das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hin. Die Politik müsse sich ihrer Verantwortung für die über drei Millionen direkt in der Touristik Beschäftigten in Deutschland bewusst sein – in der die zweiten und dritten Wertschöpfungsketten noch nicht berücksichtigt seien. Auch die Partnerinnen und Partner in den ausländischen Destinationen würden die Folgen der jüngsten Beschlüsse erneut unmittelbar spüren
Beiträge
Nach dem Ende der Sondierungsgespräche von SPD, Grüne und FDP und vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen nennt der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) seine Forderungen aus dem Positionspapier des Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) an die neue Bundesregierung. In einigen Punkten ist die Diskrepanz zwischen den Sondierungsergebnissen und den Forderungen des VIR nur gering.
Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), ein Zusammenschluss von 28 touristischen Branchenverbänden, sieht die Politik gefordert, den Tourismus bei seiner Rückkehr zu alter Stärke nach der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen. In einem Positionspapier stellt das Bündnis die wichtigsten Punkte für dieses Comeback und eine erfolgreiche Zukunft der wirtschaftlich bedeutenden Branche vor. Das ATV appelliert an die Parteien, diese Punkte in den Koalitionsgesprächen mit auf die Tagesordnung zu setzen.
