Krisen sind nicht planbar – der Umgang damit umso mehr

  • 23. Juni
  • 15:30
  • Arena
  • Speaker

    A3M

Krisen prägen zunehmend die globale Reisewirtschaft – von geopolitischen Konflikten über extreme Wetterereignisse bis hin zu gesundheitlichen Risiken. Doch stellt sich die zentrale Frage: Nehmen Häufigkeit und Intensität dieser Ereignisse tatsächlich zu oder verzerrt die hohe Informationsdichte unsere Wahrnehmung?
Der Vortrag von A3M beleuchtet, wie sich unterschiedliche Krisentypen in den vergangenen Jahren entwickelt haben und welche Muster erkennbar sind. Dabei wird aufgezeigt, welche Destinationen besonders exponiert sind und wie sich verschiedene Krisen – etwa Naturkatastrophen, politische Instabilität oder Epidemien – konkret auf Reiseverhalten, Nachfrage und operative Abläufe auswirken.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Differenzierung von Krisentypen und deren spezifischen Auswirkungen auf die Touristik: Während einige Ereignisse kurzfristige Schocks auslösen, führen andere zu langfristigen strukturellen Veränderungen. Diese Einordnung schafft die Grundlage für einen professionellen Umgang mit Unsicherheit.
Abschließend zeigt der Vortrag praxisnah, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um ihre Resilienz zu stärken – von strukturierten Informationsprozessen über Frühwarnsysteme bis hin zu klar definierten Entscheidungsmechanismen. Denn auch wenn Krisen nicht planbar sind, lässt sich der Umgang mit ihnen systematisch vorbereiten.

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