Satzung des Verband Internet Reisevertrieb e.V.

Stand 6.12.2013

§1 Name, Sitz, Eintragung

(1)  Der Verband besitzt die Rechtsform eines eingetragenen, rechtsfähigen Vereins und
führt den Namen „Verband Internet Reisevertrieb“, mit dem Zusatz „eingetragener
Verein (e.V.)“.

(2)  Sitz des Verbandes ist Oberhaching.

§2 Zweck und Ziele des Vereins

(1) Der Verband ist weltanschaulich und politisch unabhängig

(2) Der Verband strebt keinerlei kartellrechtswidrige Ziele an und wird sich jeglicher Verhaltensweisen und Maßnahmen enthalten, die auch nur einen Verdacht eines Kartells aufkommen lassen.

(3) Der Verband ist bestrebt, mit anderen Verbänden der Tourismusbranche im Sinne einer fruchtbaren Zusammenarbeit Kontakt herzustellen. Der Verband sieht sich in keiner Konkurrenzsituation zum Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verband V..

(4) Zweck des Verbandes ist die Förderung der regionalen und nationalen Entwicklung der touristischen Internetwirtschaft.

(5) Der Verband verfolgt insbesondere nachfolgende Ziele:

a) Förderung der wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder

b) Förderung einer fairen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aller Größenordnungen und Rechtsformen sowie staatlichen Institutionen und Gebietskörperschaften in dem Bereich der touristischen Internetwirtschaft

c) Förderung von Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die mit der touristischen Internetwirtschaft in Verbindung zu bringen sind

d) Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der touristischen Internetwirtschaft

e) Förderung der Ethik im Zusammenwirken von touristischer Internetwirtschaft, Wirtschaftsbetrieben allgemein, öffentlicher Verwaltung, Politik und Gesellschaft

f) Förderung eines positiven Bildes der touristischen Internetwirtschaft, ihrer Unternehmer und ihrer Führungskräfte in der Öffentlichkeit

g) Förderung von gemeinnützigen und sozialen Projekten auf regionaler und nationaler Ebene

h) Verfolgung und Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs in der Touristik und der touristischen Internetwirtschaft sowie die Wahrung der berechtigten Interessen der Verbraucher.

(6) Der Zweck und die Ziele des Verbandes sollen erreicht werden durch:

a) Organisation von und Teilnahme an Messen und öffentlichen Veranstaltungen im In- und Ausland

b) Herausgabe von Publikationen

c) Entwicklung von geeigneten Kommunikationsmaßnahmen für die Öffentlichkeit

d) Information und Beratung der Mitglieder

e) Information und Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Behörden in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden der Tourismusbranche

f) Aufbau und Förderung von Berater- und Expertennetzwerken

g) Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit der Mitglieder untereinander

h) Vortragsveranstaltungen,     Arbeitskreise,     Seminare     und     gesellschaftliche Veranstaltungen, Fachkommissionen

i) Rahmenabkommen, Kollektiv- und Gruppenverträge mit Anbietern von Produkten und Dienstleistungen

j) Reisen zu Kongressen, Tagungen und Messen im In- und Ausland

k) Zusammenarbeit mit Verbänden ähnlicher Zielsetzung im In- und Ausland

I) Gründung von oder Beteiligung an juristischen Personen zur Umsetzung der wirtschaftlichen Verbandsziele

m) Spenden an gemeinnützige Organisationen

§3 Mitgliedschaft

(1)  Der Verband hat derzeit folgende Arten von Mitgliedern:

a) Gründungsmitglieder gemäß 4 Abs. 2 der Satzung

b) Ordentliche Mitglieder gemäß 4 Abs. 3 der Satzung

c) Freunde und Förderer des VIR gemäß 4 Abs. 4 der Satzung,

(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss, der einer Begründung nicht bedarf.

(3) Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod bzw. bei juristischen Personen und Personenvereinigungen durch Auflösung

b) durch Austritt, der nur zum Kalenderjahresende unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann. Der Austritt kann jedoch frühestens 2 Jahre nach Beginn der Mitgliedschaft erfolgen.

c) durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann ( 3 Abs. 4).

(4) Die Mitgliederversammlung kann die Ausschließung aussprechen, wenn

a) die Voraussetzungen für die Aufnahme gem. 3 Abs. (1) Buchst, b) und c) weggefallen sind

b) das Mitglied vorsätzlich gegen die Ziele oder Interessen des Verbandes in erheblichem Maße verstoßen hat oder wiederholt gegen sie verstößt

c) über das Vermögen des Mitglieds auf einen Fremdantrag hin ein Insolvenzverfahren eröffnet wird oder das Mitglied Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat.

d) das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung fälliger Mitgliedsbeiträge in Verzug ist. Der Beschluss über die Ausschließung darf frühestens nach fruchtloser Frist von dreißig Kalendertagen nach Absendung des zweiten Mahnschreibens erfolgen, in welchem die drohende Ausschließung anzukündigen ist

e) das Mitglied den Verbandsfrieden erheblich stört

Vor der Ausschließung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Dieses Erfordernis ist erfüllt, wenn dem Mitglied mindestens zwei Wochen vor dem Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Ausschließung der entsprechende Antrag mitgeteilt wurde. Eine gerichtliche Anfechtung des Ausschließungsbeschlusses ist nur innerhalb von vier Wochen ab Übersendung des Ausschließungsbeschlusses durch Einwurf-Einschreiben möglich. Im Falle einer gerichtlichen Anfechtung ruhen für die Dauer des Verfahrens alle Verbandsämter sowie Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des betroffenen Mitglieds.

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder, Mitgliedsarten, Mitgliedsbeiträge

(1) Jedes Mitglied hat das Recht die Einrichtungen des Verbandes im näher beschriebenen Umfang zu nutzen und seine Unterstützung im Rahmen der satzungsmäßigen Aufgaben des Verbands in Anspruch zu nehmen. Jedes Mitglied kann Anträge an den Verband und die Mitgliederversammlung stellen. Die Mitglieder sind verpflichtet, Zweck und Ansehen des Verbandes nach besten Kräften zu fördern. Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verband sämtliche zur Erfüllung des Verbandszwecks erforderlichen Auskünfte unverzüglich und vollständig zu erteilen.

(2) Gründungsmitglieder sind diejenigen Mitglieder (natürliche Personen, juristische Personen und Personenvereinigungen), welche an der Gründungsversammlung am 27.08.2004 teilgenommen haben. Sie sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt, mit Ausnahme derjenigen natürlichen Personen, die als Gründungsmitglieder nur ein Rede- und Antragsrecht haben, soweit es sich nicht um Grundlagenabstimmungen handelt und haben eine Stimme.

(3) Ordentliche Mitglieder sind natürliche und juristische Personen sowie Personenvereinigungen, die sich zu den Verbandszielen bekennen und bereit sind, diese durch aktive Mitarbeit zu fördern und die als ordentliche Mitglieder in den Verband aufgenommen werden. Sie sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt und haben eine Stimme.

(4) Freunde und Förderer des VIR sind natürliche und juristische Personen sowie Personenvereinigungen, die die Verbandsziele durch einen festgelegten Beitrag fördern und als nicht ordentliche Mitglieder lediglich die nachstehend beschriebenen Rechte und Pflichten haben. Sie haben weder ein Stimmrecht, noch das Recht der Teilnahme an der gesamten Mitgliederversammlung. Ihnen steht indes das Recht zu, während eines gesonderten Teils der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen und Vorschläge zu unterbreiten sowie in einem durch den Vorstand zu bestimmenden Rahmen Ihr Unternehmen und ausgewählte Leistungen zu präsentieren.

(5) Durch die Wahrnehmung seiner Aufgaben entstehen dem Verband Kosten, die durch eine einmalige Aufnahmegebühr und durch einen regelmäßigen Beitrag der Mitglieder gedeckt werden. Näheres wie Höhe, Fälligkeitszeitpunkt und Verzugsfolgen regelt eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung. Die Beitragsordnung kann auch unterschiedliche Aufnahmegebühren und Beiträge Abstufungen können etwa nach der Rechtsform der Mitglieder (natürliche Personen, Personenvereinigungen, juristische Personen) oder nach der Art der Mitgliedschaft in dem Verband (Gründungsmitgliedschaft, ordentliche Mitgliedschaft, Freunde & Förderer des VIR) oder nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Mitglieder vorgenommen werden. Zur Deckung der Kosten aus bestimmten Vorhaben kann die Mitgliederversammlung außerordentliche Beiträge oder Umlagen beschließen. Bei Zusammenschluss zweier Mitglieder, insbesondere beim Aufkauf einer Firma durch eine andere Firma, besteht für das nach dem Zusammenschluss allein verbleibende Mitglied die Beitragspflicht in Höhe zweier Mitglieder bis zu jenem Zeitpunkt fort, zu dem das andere Mitglied nächstmöglich seinen Austritt nach § 3 Abs. 3 Buchst, b) hätte erklären können.

§5 Organe des Verbandes

Organe des Verbandes sind:

(1) die Mitgliederversammlung,

(2) der Vorstand,

(3) der Beirat, der durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus geeignet erscheinenden Personen gebildet werden kann.die Mitgliederversammlung,

§6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Kalenderhalbjahr einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Verbandsinteresse es erfordert oder wenn zumindest 49% der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von drei Wochen unter Angabe der Die Frist beginnt mit auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verband bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

(4) Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung. Jedes Mitglied kann seine Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich oder per Email beantragen. Ob diese Ergänzung vorgenommen wird, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Sie ist jedoch vorzunehmen, wenn der Antrag von mindestens der Hälfte der Mitglieder unterstützt wird.

Eine Ergänzung ist den Mitgliedern in gleicher Weise bekannt zu geben wie die Einladung zu der Mitgliederversammlung erfolgt ist.

Gelingt dies nicht rechtzeitig, hat der Versammlungsleiter die Ergänzung zu Beginn der Versammlung mitzuteilen. Ergänzungswünsche, die der Vorstand erst später als eine Woche vor der Versammlung erhält, sind nur zu berücksichtigen, wenn die Mitgliederversammlung dies beschließt.

(5) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, soweit bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Sie beschließt insbesondere über:

a) die Bestellung, Abberufung und Entlastung von Vorstandsmitgliedern

b) die Bestellung und Abberufung von Beiratsmitgliedern

c) den Haushaltsplan für das künftige Geschäftsjahr

d) die Beitragsordnung

e) die Ausschließung eines Mitgliedes

f) Satzungsänderungen

g) Beteiligung und Gründung von Gesellschaften

h) Aufnahme von Darlehen

i)   Abschluss von Verträgen mit Verbindlichkeiten über €3000.-

j)   die Auflösung des Verbandes und die Verwendung seines Vermögens

Soweit alle Mitglieder zustimmen, kann die Mitgliederversammlung auch durch Medien vermittelt stattfinden; Beschlüsse können auch mündlich mit Protokollierung oder im Umlaufverfahren getroffen werden, wenn alle Mitglieder hiermit einverstanden sind.

(6) Die Mitgliederversammlung ist nicht ö Der Versammlungsleiter kann vorbehaltlich gegenteiliger Entscheidung der Versammlung Gäste zulassen.

(7) Die stimmberechtigten Mitglieder können sich bei der Ausübung des Stimmrechts vertreten   lassen.   Die   Vertretungsberechtigung   ist   durch   schriftliche   Vollmacht nachzuweisen und dem Versammlungsleiter zu übergeben, wenn nicht die Mitgliederversammlung hierauf einstimmig verzichtet. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist eine solche Versammlung wegen des Nichterreichens des Quorums nicht beschlussfähig, ist unter Beachtung der für die Einberufung geltenden Bestimmungen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann beschlussfähig ist, wenn zumindest drei stimmberechtigte Mitglieder anwesend oder vertreten sind.

(8) Abgestimmt wird grundsätzlich offen durch Handzeichen.

(9) Die Mitgliederversammlung fasst Ihre Beschlüsse mit den gesetzlichen Mehrheiten. Dies gilt auch für Beschlussfassungen in Mitgliederversammlungen, die durch Medien vermittelt stattfinden. Stimmenthaltungen sind zulässig und werden bei der Auszählung nicht mit berü Eine nicht abgegebene Stimme gilt als Stimmenthaltung.

(10) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält oder eine Änderung des Verbands selbst zum Gegenstand hat oder durch den die Aufnahme eines neuen Vollmitglieds beschlossen wird, ist die Zustimmung aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen, soweit sie nicht in der Mitgliedersammlung vertreten sind.

(11) Jedes stimmberechtigte Mitglied kann gegenüber Beschlüssen ein Veto aussprechen. Dieses Vetorecht muss das Mitglied binnen 10 Werktagen nach Beschlussfassung, wenn es hieran beteiligt ist oder anderenfalls binnen 10 Werktagen nach Versand des Beschlussprotokolls, auch in Textform oder durch elektronische Medien, gegenüber dem Vorstand schriftlich und in Textform ausüben. Das Veto bedarf keiner Begründung. Der Beschluss gilt dann als nicht gefasst. Eine neue Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Gegen diese neue Beschlussfassung steht dem Mitglied ein Vetorecht nicht zu.

(12) Jedes Verbandmitglied hat das Recht, der Mitgliederversammlung und dem Vorstand Anträge zu unterbreiten.

(13) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift ist den Mitgliedern innerhalb von 4 Wochen nach der Versammlung in geeigneter Form zugänglich zu machen. Einwendungen gegen diese Niederschrift können nur innerhalb eines Monats nach diesem Zeitpunkt erhoben werden.

§7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus einer Person. Nicht erforderlich ist, dass diese Person Mitglied des Verbandes ist, einem Mitglied des Verbandes als organschaftlicher Vertreter oder sonst wie (z.B. als Mitarbeiter) angehört.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Amtszeit des Vorstandes endet mit der Übernahme des Amtes durch seinen Nachfolger.

(3) Der Vorstand vertritt den Verband gerichtlich und auß Ihm obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Verbandes. Er ist von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. In seine Zuständigkeit fallen alle Geschäfte, die nicht nach der Satzung der Mitgliederversammlung oder dem Beirat zugewiesen worden sind. Bei seinem Handeln hat er sich stets von den Zielen des Verbandes leiten zu lassen, insbesondere die Satzung sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Beirats zu beachten.

(4) Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, die wenigstens einmal im Kalendervierteljahr abzuhalten sind und über die eine Niederschrift anzufertigen ist.

§8 Beirat

(1) Der Verein kann einen Beirat haben. Der Beirat besteht aus bis zu 9 Personen, die sich durch besondere Sachkunde auszeichnen und sich mit den Belangen des Vereins identifizieren. Ein Mitglied des Vereins oder ein vertretungsberechtigtes Organ eines Mitglieds des Vereins ist von der Mitgliederversammlung des Vereins in den Beirat als Vertreter der Vereinsmitglieder zu entsenden. Jedes Mitglied kann der Berufung eines Beirats schriftlich binnen 14 Tagen nach Mitteilung über die beabsichtigte Berufung als Beirat, die der Vorstand vor Berufung zu machen hat, widersprechen. In diesem Fall unterbleibt die Berufung.

(2) Der Beirat unterstützt und berät den Vorstand und den Verein. Er kann auf Wunsch des Vorstands zu Mitgliederversammlungen Berichte abgeben oder vortragen.

(3) Vorbehaltlich 8 Absatz 1 Satz 3 werden die Mitglieder des Beirats durch den Vorstand bestimmt. Ihre Amtszeit endet mit der 2. auf die Berufung folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Wiederbestellung ist zulässig. Scheidet ein Beiratsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, kann der Vorstand ein neues Mitglied entsenden. Auch für dieses neue Mitglied gilt § 8 Abs. 1 Satz 3 und 4 entsprechend.

(4) Jedes Beiratsmitglied soll für einen bestimmten Bereich verantwortlich sein und in diesem Bereich besondere Sachkunde haben.

(5) Für den Beirat kann der Vorstand eine Beiratsordnung erlassen.

§9 Auflösung

(1) Die Auflösung des Verbandes kann nur mit der Zustimmung aller Mitglieder des Vereins beschlossen werden.

(2) Die Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Über die Verwendung des nach der Auseinandersetzung. Verbleibenden Verbandsvermögens beschließt die Mitgliederversammlung.

Die Satzung wurde errichtet am 18. Mai 2006 und zuletzt geändert am 6. Dezember 2013.

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