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Die Infektionszahlen explodieren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Reiseverkehr ist stark eingeschränkt, von Normalität keine Spur. Auch im dritten Coronajahr ist die Tourismusbranche massiv durch die Pandemie betroffen. Ein akutes Problem: Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Diese ist auf maximal 24 Monate begrenzt. Viele Betriebe fürchten, Mitarbeitende entlassen zu müssen, wenn diese Begrenzung nicht angepasst wird. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, erneuert seine Forderung, die Arbeitsplätze in der fortdauernden Krise durch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu erhalten.

„Es muss umgehend gehandelt werden, um kurz-, mittel- und langfristig die dringend benötigte Fachkräfteunterstützung im Bereich der Touristik sicherzustellen“: Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) identifiziert in einem Positionspapier konkrete Maßnahmen, mit dem die neue Bundesregierung dem akuten Fachkräftemangel in der Touristik wirkungsvoll politisch entgegenwirken, die Ausbildungslandschaft der Touristik sinnvoll weiterentwickeln und die Branche für die Zukunft stärken kann.